Delaine Le Bas

Werk

Shrine (For Damian)
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Installation, 2019

Religiöse Statuetten, ein Aftershaveflakon, Fotografien: Le Bas’ eingerichteter Schrein für ihren Mann und Weggefährten Damian Le Bas sind Erinnerungen an gemeinsame Zeiten und Arbeiten.

Tutis A Rinkeni Moola, Abri (You're a Beautiful Ghost And Free)
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Installation, 2019

Zeichnungen, Portraits, Fotografien und Gedichte skizzieren fragmentarisch Le Bas’ Œuvre, das stets Aspekte der Mythenbildung, nationaler und globaler Politik, besonders im Hinblick auf den Umgang der Roma-Community in Großbritannien umfasst. Sichtbar wird, dass Le Bas’ Schaffen eng mit ihrem Alltag, persönlichen Empfindungen, Erfahrungswerten und Träumen verknüpft ist. Viele der ausgestellten Ob­jekte und Arbeiten schuf Le Bas gemeinsam mit ihrem 2017 verstorbenen Mann Damian Le Bas. Le Bas erzählt eine Geschichte der Liebe, des Verlustes und des kollektiven, künstlerischen Schaffens.

Witch Hunt III
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Installation, 2009 - Heute

Durch die Einbindung einer Vielzahl gefun­dener Objekte, textiler Fertigkeiten, Per­formances und Filmaufnahmen macht Le Bas Intoleranz, Falschdarstellungen, Abschiebungen und Obdachlosigkeit, mit denen die Roma-Community konfrontiert ist, erfahrbar. Le Bas gibt Personen, die historisch immer wieder als Gegner bezeichnet wurden, eine Stimme und macht damit die Communities, die am Rande der Gesellschaft stehen, sichtbar. Anlässlich des 4. Berliner Herbstsalons kreiert Le Bas eine neue Ausgabe ihrer Installation. In Kooperation mit Justin Langlands entwickelte sie ein Soundscape. Doll III entstand in der Zusammenarbeit mit Paul Green.

Delaine Le Bas, geboren 1965. Ihre Arbeiten wurden u. a. bei La Biennale di Venezia (2007, 2017, 2019) und der Tate Modern (2017), präsentiert. Sie war Kuratorin der First Roma Biennale 2018 am Gorki, wo sie auch als Kostümbildnerin tätig ist (Roma Armee, 2017 und Rewitching Europe, 2019). Gemeinsam mit Damian Le Bas war sie Teil des 1., 2. und 3. Berliner Herbstsalons.